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Mittwoch, 10.07.2024, 19.30 Uhr
„Des Weltalls dunkler Raum“ -Galgenlieder von Christian Morgenstern


„Des Weltalls dunkler Raum“
Galgenlieder von Christian Morgenstern

Musikalisch gestaltet und präsentiert von Beate Himmelstoß und Doris Seitner
Regie: Evelin Althaus


Schon mal was vom Mondschaf gehört, das sich in ungeahnte gedankliche Höhen versteigt? Vom „philosophisch regsamen“ Droschkengaul, vom Raben Ralf, dem niemand half, vom gausternden Flügelflagel, dem Zwölf-Elf oder der Mitternachtsmaus?

Wer Geistreiches mag, der wird auch die Geister mögen, die Morgensterns Galgenberg bevölkern. Jedes dieser Nachtwesen hat sein ganz eigenes Geheimnis, und so ist die Galgenpoesie weit mehr als nur „höherer Blödsinn“, sie ist in ihrer unaufdringlichen Weisheit eine Art Meta-Physik.

„Die Galgenpoesie ist ein Stück Weltanschauung. Es ist die skrupellose Freiheit des Ausgeschalteten, Entmaterialisierten, die sich in ihr ausspricht... Man sieht vom Galgenberg die Welt anders an, und man sieht andere Dinge als andere.“

Für Leute, die sich gern geistvoll amüsieren, haben Beate Himmelstoß und Doris Seitner ein kurzweiliges Kleinkunstprogramm aus Gedichten von Christian Morgenstern entwickelt. In der Mischung aus Gesang, Rezitation und Spielszenen kommen zwei Gitarren, eine Gambe, eine Mandoline und mehrere Rhythmusinstrumente zum Einsatz.

Beate Himmelstoß ist vielen vielleicht als eine der „Stimmen“ des Bayerischen Rundfunks bekannt, Doris Seitner ist ausgebildete Musikerin (Konservatorium), Mitglied des Barockensembles CordAria und macht seit vielen Jahren in München Theatermusik.